Über Stress


Alles über Stress

Verändere Deine Stressgelassenheit mit Hypnose

Stress entsteht im Kopf und weil dies so ist können wir auch lernen stressgelassen zu reagieren, wenn es mal wieder hoch hergeht. Darum ist es sinnvoll über Stress und den eigenen Umgang mehr zu wissen.

Doch warum lassen wir nie los und müssen alles perfekt machen, was treibt uns innerlich an, bis über unsere Grenzen hinaus durchzuhalten oder niemals Nein zu sagen. Was ist der Grund dafür, das wir immer die Kontrolle behalten wollen oder lieber unabhängig arbeiten wollen, obwohl es mit dem Team leichter gehen würde.

Es sind innere Denkweisen, die über ein gesundes Maß hinausgehen und uns innerlich antreiben. Dann sind sie plötzlich sogenannte Sollwerte. Wir können nicht mehr anders, als dieses innerliche „Muß-Denken“, das uns im Alltag und im Beruf fordert und antreibt zu leben – oft über unsere eigenen Grenzen hinaus.

In Hypnose lernst Du zum Beispiel Deine inneren Stressverstärker gut kennen. Du kommst in diesem fokussierten Zustand an Wissen in Dir, was Dir zeigt, warum Du bestimmte Stressverstärker hast und vor allem, was sie wollen und wie Du sie entschärfen kannst. Stressabbau mit Hypnose ist ein wirkungsvolles Tool, denn nun wirst Du in den gleichen Situationen stressgelassener reagieren können.

Stress ist, was Du aus den Situationen machst.
Und weil dies so ist, hast Du auch Möglichkeiten
stressgelassen zu reagieren. Ich zeige Dir wie.

Stressgelassenheit ist ein neuer Begriff
von mir, der dies beschreibt.

Über Stress – Das Stressprogramm war perfekt in der Steinzeit

Optimal auf körperliche Bedrohungen zu reagieren, war in früheren Phasen der Menschheit überlebenswichtig. Stell Dir vor Du gehst als Steinzeit-Mensch zum Fluss, um Wasser zu holen und stehst plötzlich einem Säbelzahntiger gegenüber – eine Bedrohung, die Deinen Tod bedeuten kann.

Dein Körper reagiert blitzschnell und bereitet sich auf eine kraftvolle Gegenreaktion vor: Kampf oder Flucht.  Er schüttet Hormone aus, die wiederum Funktionen aktivieren, die für die Gegenreaktion Kampf oder Flucht notwendig sind:

  • Die Gehirndurchblutung wird gesteigert
  • Die Muskulatur wird besser durchblutet. Die Muskelspannung ist erhöht, besonders der Schulter-, Nacken-, und Rückenbereich.
  • Die Sauerstoffaufnahme wird gesteigert, die Bronchien weiten sich.
  • Das Herz wird besser durchblutet, Blutdruck und Herzschlagrate steigt an.
  • Die Schweißdrüsen der Haut werden aktiviert, weil diese ganze Energieproduktion Wärme erzeugt und sich der Körper kühlen muss. Der Mensch schwitzt.
  • Das Immunsystem fährt hoch, um Fremdkörper, die über offene Wunden in die Blutbahn gelangt sind, schnell unschädlich zu machen. Aber bereits nach 30 – 60 Minuten, werden die Immunfunktionen wieder gedrosselt.
  • Schmerzhemmstoffe wie Endorphine werden ausgeschüttet. Dies hält jedoch nur für kurze Zeit an. Sind diese Stress-Situationen von längerer Dauer kommt es zu einer verminderten Schmerztoleranz.

Alle Funktionen, die für diese Kampf-, oder Fluchtreaktion nicht gebraucht werden, werden heruntergefahren, wie Dein sexuelles Lustempfinden, Deine Verdauung und auch bestimmte Hirnregionen, die für Planung und Reflektion zuständig sind.

Kommt es dann zur körperlichen Bewältigung der Bedrohung (hier nun Säbelzahntiger -J) wird diese körperliche Mobilmachung quasi zu Ende gebracht. Die bereitgestellten körperlichen Reserven werden verbraucht, die Stresshormone können abgebaut werden und der Organismus kann wieder zur Ruhe kommen.

Dieses körperliche Stressprogramm ist nicht falsch oder gefährlich und stellt auch kein gesundheitliches Risiko dar. Es dient dazu den Körper mobil zu machen für Gefahren, die von kurzer Dauer sind.

Auch heute hat jeder Mensch dieses biologische Stressprogramm in sich. Es fährt auch heute noch immer dann hoch, wenn wir Situationen als gefährlich für uns bewerten, als nicht lösbar, als uns bestimmend. Auch dann mobilisieren wir, damit wir uns verteidigen können. Bei einem übervollen e-mail-Postfach oder Problemen mit Mitarbeitern oder unter Kollegen ist Kampf oder Flucht jedoch heute nicht wirklich das zielführende Instrument. Und: auf die als stressig erlebte Situation folgt meist auch keine körperliche  Abreaktion oder Aktivität so dass die bereitgestellte Energie meist nicht adäquat abgebaut wird und im Körper verbleibt. Darum ist Sport als ein Instrument beim Stressabbau so sinnvoll. Diese Informationen über Stress zu wissen kann dazu beitragen zu verstehen, was innerlich passiert.

Unser Stressprogramm - für kurze Stress-Phasen gemacht

So war es gedacht: Kurze Mobilmachung mit allem was zur Verfügung steht, sich körperlich gut gerüstet aus der Gefahrenzone bringen und dann entspannen.

Heute sind viele unserer Stressoren jedoch von längerfristiger Dauer oder kehren in kurzen Abständen immer wieder zurück. Für Sport oder Entspannung nehmen wir uns nicht die Zeit und bauen damit selbst an einem fatalen Vorgang: das beständige Mobilmachen unseres Stressprogramms zu lassen. Wir halten unseren Organismus in einem Dauerzustand erhöhter Alarmbereitschaft und das kostet Kraft. Zudem verliert der Körper dadurch seine natürliche Fähigkeit sich selbst wieder zu regulieren. Dann kann er auch in ruhigen Phasen nicht mehr „runter kommen“ auf ein normales Ruhe-Niveau. Die Fähigkeit zu Entspannen geht nachweisbar verloren. Denn nicht abgebaute Stresshormone tragen dazu bei, dass sich Nervenzellen im Hypocampus zurückbilden, der bei Gesunden die Entspannung einläutet.
Die Folge: Irgendwann können wir nicht mehr Entspannen. Dieses Wissen über Stress ist der erste Schritt. Wichtiger ist es herauszufinden, wie ein stressgelassener Umgang mit herausfordernden Situationen für Dich aussehen kann. Dabei unterstütze ich Dich.

Stressreaktionen gibt es auf alle wichtigen Organsysteme und damit
eine Vielzahl an gesundheitsschädlichen Auswirkungen,
die mit chronischem Stress nachweislich einhergehen.

Dauerstress macht krank

Mögliche gesundheitsschädlichen Auswirkungen von chronischem Stress:

  • Die Gefäße können sich nicht mehr weiten, was einen chronisch erhöhten Blutdruck bedeutet.
  • Angespannte Muskeln lassen sich nur noch schwer lockern und können sogar weitere muskuläre Anspannungsreaktionen auslösen.
  • Erholung im Schlaf, wenn überhaupt erfolgt immer langsamer.
  • Im Blut finden sich erhöhte Kortisol-Werte, das Diabetesrisiko steigt, die Immunabwehr ist geschwächt, häufige Infekte sind die Folge und der Körper kann sich mit chronischen Krankheiten schlechter auseinandersetzen.

  

Die möglichen direkten körperlichen Krankheitsfolgen sind bedenklich:

  • Die Leistungsfähigkeit des Gehirns sinkt. Die Lernfähigkeit wird vermindert und die Konzentrationsfähigkeit sinkt.
  • Die Stresshormone verändern außerdem die Biochemie des Gehirns, was langfristig Depressionen zur Folge haben kann.
  • Der Blutdruck bleibt langfristig erhöht. Dies belastet den Herzmuskel.
  • Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt.
  • Ständig angespannte Muskulatur kann zu Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen führen.
  • Das Diabetes-Risiko erhöht sich.
  • Magengeschwüre und Verdauungsprobleme nehmen zu.
  • Sexuelle Lust kann sich verringern bis hin zu Zyklusstörungen oder Impotenz.
  • Der Augeninnendruck kann sich erhöhen, was die Entwicklung eines grünen Stars begünstigt.
  • Das Innenohr kann geschädigt werden mit Folgen wie Hörsturz oder Tinnitus.
  • Die Abwehrkräfte werden geschwächt. Ständige Erkältungen, Grippe, Bronchitis können die Folge sein.
  • Das psychische Wohlbefinden wird gestört.
  • Die Wundheilung ist verzögert.
  • Der Bauchumfang kann steigen.
  • Die Tiefschlafphase verkürzt sich zunehmend.

Häufig versuchen gestresste Menschen ihr Unwohlsein zu kompensieren zum Beispiel mit Alkohol, Tabakkonsum oder Süßem Essen. Die Folgen können dann eine Fehlernährung, Bewegungsmangel und Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch sein.

Soweit musst Du es jedoch nicht kommen lassen.
Denn Dein persönliches Stresserleben und Deine persönlichen Ziele
kannst Du selbst beeinflussen.

Die Schäden durch Stress lassen sich nicht rückgängig machen. Darum nimm Dir Zeit, Dich bewusst zu entscheiden, was Du für Dein Leben möchtest.

Dabei unterstütze ich Dich mit Hypnose-Therapie und Stressmanagement-Coach (GKM-Institut) . Manchmal kann es gut sein auf der bewussten Ebene zu bleiben. Oft ist es jedoch notwendig innerlich zu schauen, warum Du über Deine Grenzen geht, warum du nicht „nein“ sagen kannst. Dann wäre es hilfreich den Blick mit Hypnosetherapie nach innen zu richten und zu schauen,  was Du eigentlich brauchst.

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FAQ’s Stressabbau mit Hypnose

Ja, denn Stress entsteht im Kopf. Und weil dies so ist, kannst Du Deinen persönlichen Umgang mit Stress auch verändern.

Absolut. Viele wissenschaftliche Untersuchungen belegen dies. Es kommt zum Beispiel zu chronisch erhöhten Blutdruck, dauerhaften Verspannungen, Schlafstörungen, sinkender Gehirnleistung, Magengeschwüre, Schwächung der Abwehrkräfte.